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Rheinisch–Westfälische
Akademie für Neuropsychologie und Psychotherapie Postgraduierte Fort- und Weiterbildung
in Klinischer Neuropsychologie und Psychotherapie |
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Fahreignung bei erworbener Hirnschädigung |
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Dr.
Hendrik Niemann |
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Klin. Neuropsychologe GNP, Psychologischer Psychotherapeut,
Neurologisches Rehabilitationszentrum Leipzig |
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Samstag 28.04.2012 von 10:00 Uhr bis 17:30 Uhr |
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Kursnummer N 05
- 2012 |
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160,00 € GNP-Preis und andere Berufsverbände |
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176,00 € |
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Getränke, Verpflegung |
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GNP-Akkreditierung: 8 Stunden Code Nr. 1514 - Punkt 2 im Curriculum 1994: |
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GNP-Akkreditierung: 8 Stunden Code Nr. 1514 - Punkt 9 im Curriculum 2007 |
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Tagungsort: |
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GSI
- Gustav-Stresemann-Institut e.V. |
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Langer
Grabenweg 68, 53175 Bonn- Bad Godesberg |
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Telefon
0228-8107-0 - Fax 0228-8107-197 |
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Anreise Kfz / DB / FLUG: |
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Siehe www.gsi-bonn.de / Anfahrtsweg drucken |
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Übernachtungsmöglichkeiten: |
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Empfehlung:
Buchen Sie im GSI Hotels
in der Nähe Gesamte
Hotelübersicht Bonn |
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Gastronomie/ Freizeit: |
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Fahreignung bei erworbener Hirnschädigung DP Dr. phil. Hendrik Niemann Die Fähigkeit, ein
Kraftfahrzeug zu führen, besitzt in unserer Gesellschaft einen hohen
Stellenwert. Oft hängen davon Arbeitsplatz, soziale Kontakte und
Freizeitaktivitäten ab. Nach neurologischen Erkrankungen stellt sich sowohl
aus medizinischer als auch neuropsychologischer Sicht die Frage, ob Patienten
ein Kraftfahrzeug wieder sicher führen können. Dabei kommt der Beratung durch
Mediziner und Psychologen eine entscheidende Bedeutung bei, die häufig nicht
adäquat genutzt wird. Falsche Beratungen und Empfehlungen können den
Heilungsprozess der Patienten ungünstig beeinflussen. Für viele Patienten
stellt neben der neuropsychologischen
Untersuchung, insbesondere die Fahrverhaltensprobe eine Methode dar, die eine
alltagsnahe Erfahrung ermöglicht und so zu einer verantwortlichenvollen
Entscheidungsfindung beitragen kann. In der Veranstaltung werden
den Teilnehmern Kenntnisse zu folgenden Bereichen vermittelt: 1.
Rechtsgrundlagen (insbesondere Fahrerlaubnisverordnung) 2.
Medizinische Leitlinien für neurologische Erkrankungen
(Begutachtungsleitlinien zur Kraftfahrereignung von 2000 (insbesondere zu zerebro-vaskulären Erkrankungen, traumatischen
Hirnverletzungen, neurochirurgischen Eingriffen, und Gesichtsfeldausfällen) 3.
Relevante psychologische und neuropsychologische Verfahren 4.
Methodische Aspekte der Durchführung und Beurteilung der
praktischen Fahrprobe 5.
Ergebnisse eigener Untersuchungen zur Validität von
neuropsychologischen Testverfahren und der Fahrverhaltensprobe unter
Berücksichtigung der relevanten Literatur 6.
Ansätze zur Wiederherstellung der Fahrfähigkeit 7.
Darstellung ausgewählter Patienten Didaktik: Vortrag und Diskussion,
Fallbeispiele, Folien und Powerpoint-Präsentation Veröffentlichungen,
Paper und Poster auf Tagungen
Niemann, H., & Hartje, W. (2007). Neurokognitive
Funktionen und Fahreignung, Zeitschrift für Epileptologie,
20, 184-196.
Niemann, H. (2000). Driving ability after brain damage:
Predictive validity ofneuropsychological tests.
Poster-Präsentation auf der 28th
Annual International Neuropsychological Conference, Denver, U. S. A. Niemann, H., & Döhner,
A. (1999). Kapitel: Fahreignung von Patienten mit Schädigung des ZNS. In B.
Schlag (Hrsg.), Empirische Verkehrspsychologie. Lengerich: Pabst Science Publisher Niemann, H., Döhner,
A., & Pause, M. (1997). Fahrproben bei Patienten mit Schädigung des
ZNS: Indikation und Wertigkeit. Poster-Präsentation auf der 70. Jahrestagung
der Deutschen Gesellschaft für Neurologie, Dresden. Klemm, R., Niemann, H., & Hartje, W. (1995). Erprobung
zweier Trainingsverfahren zur Wiederherstellung der Fahrtüchtigkeit.
Poster-Präsentation auf der 10. Jahrestagung
der Gesellschaft für Neuropsychologie (GNP), Würzburg. Weiterführende Literatur
Buchardt, I. (2007). Grundriss
Fahrerlaubnisrecht für Verkehrspsychologen und Verkehrsmediziner. Bonn: Kirschbaumverlag. Dettmers, Ch., Weiller,
C. (Hrsg.) (2003). Fahreignung bei neurologischen Erkrankungen Bad Honnef: Hippocampus
Verlag. Fries, W., Netz, J., Bötzel, K.,
Steinhoff, B, Hartje, W., & Lachenmayr,
B. (2005). Leitlinie zur Beurteilung
der Fahreignung bei neurologischen Erkrankungen. Groeger, J. A. (2000). Understanding
driving: Applying cognitive psychology to a complex everyday task. Küst,
J. (2006). Ratgeber zur Fahreignung bei neurologischen Erkrankungen:
Informationen, für Betroffene, Angehörige und Therapeuten. Idstein:
Schulz-Kirchner Verlag. Peitz, J., & Hoffmann-Born, H.
(2008). Arzthaftung bi problematischer Fahreignung. Bonn: Kirschbaum Verlag |