RWA

 

Rheinisch–Westfälische Akademie für Neuropsychologie und Psychotherapie

 

Postgraduierte Fort- und Weiterbildung in Klinischer Neuropsychologie und Psychotherapie

 

 

 

[ Hotels ]   [ Anmeldung ]   [ AGB ]   [ Kontakt ]   [ Wir über uns ]   [ Akkreditierung ]   [ Links ]

[ Lehrplan 2007 ]    [ Homepage GNP ]   [ Curriculum GNP ]   [ Infobroschüre zur Weiterbildung KNP ab 1.08.2007 ]

 

Psychopharmakotherapie

Dr. Sybille Rockstroh, Hochschule für angewandte Psychologie CH-Olten

Web Rockstroh

 

Samstag 27.10.2012 von 10:00 Uhr bis 17:30 Uhr

Sonntag 28.10.2012 von 09:00 Uhr bis 16:30 Uhr

Kursnummer R 16 - 2012

Anmeldung

320,00 € GNP-Preis und andere Berufsverbände

352,00 €

Getränke, Verpflegung

GNP-Akkreditierung: 16 Stunden Code Nr. 1522 - Punkt  6.5     im Curriculum 1994

GNP-Akkreditierung: 16 Stunden Code Nr. 1522 - Punkt     8     im Curriculum 2007

Tagungsort:

GSI - Gustav-Stresemann-Institut e.V.

Langer Grabenweg 68, 53175 Bonn- Bad Godesberg

Telefon 0228-8107-0 - Fax 0228-8107-197

Anreise Kfz / DB / FLUG:

Siehe   www.gsi-bonn.de / Anfahrtsweg drucken

Übernachtungsmöglichkeiten:

Empfehlung: Buchen Sie im GSI  Hotels in der Nähe   Gesamte Hotelübersicht Bonn

Gastronomie/ Freizeit:

www.general-anzeiger-bonn.de

 

 

Inhalt Ausdruck

Psychopharmakologie für Neuropsychologen

 

Dr. Sybille Rockstroh

Hochschule für Angewandte Psychologie CH-Olten

 

 

Diese Fortbildungsveranstaltung gibt einen vollständigen Überblick über die Psychopharmaka und ihre Indikationsgebiete einschließlich Off-label Verschreibungen und zu erwartende Neuentwicklungen. Außerdem werden ausgewählte Drogen und Medikamente mit psychotropen Nebenwirkungen besprochen. Hierzu werden die Neurotransmitter in den Mittelpunkt gestellt, da sich über sie die psychotrope Wirkung entfaltet. Über den Wirkmechanismus lassen sich Haupt- und Nebenwirkungen erläutern und es bietet sich der heute übliche Ansatz an, Drogen und Psychopharmaka zu klassifizieren. Ein Schwerpunkt wird auf die Probleme der wissenschaftlichen Fundierung der medikamentösen Therapie gelegt aufgrund von post-hoc Hypothesen, paradoxem Effekt und Problemen bei der hypothesengeleiteten Medikamentensuche. Hierzu werden Befunde aus der Neuropsychopharmakologie, Molekulargenetik und den bildgebenden Verfahren vorgestellt. Wissen zur neuronalen Vermittlung gesunden Verhaltens ergänzt das Verständnis der medikamentösen Therapie.

 

Literatur

Benkert, o. & Hippius. H. (2011). Kompendium der psychiatrischen Pharmakotherapie. Berlin: Springer.

Rockstroh. S. (2011). Biologische Psychologie. München: Reinhardt.

Rockstroh, S. (2009). Neuropharmakologie, Psychopharmakologie,
Neuropsychopharmakologie. In W. Sturm. M. Herrmann & T. F. Münte (Eds.). Lehrbuch der klinischen Neuropsychologie. Heidelberg: Spektrum.

Rockstroh. S. (2002). Einführung in die Neuropsychopharmakologie. Bern: Huber.

 

 

 Termin

Thema

 Samstag

 

 10.00-11.15

Neuronale und pharmakologische Grundlagen: Neuronale Kommunikation, chemische Signalsysteme, die Blut-Hirnschranke, ADME

11.30-13.00

Stimulantien und die Katecholaminhypothese des ADS: Ritalin und Modafinil,

Neuroenhancement Drugs

14.00-15.30

Antidementiva und die Acetylcholinhypothese des M. Alzheimer: Acetylcholinesterase-Hemmer und andere Antidementiva, weitere cholinerge Substanzen (Nikotin. Neurotoxine)

15.45-17.30

Antipsychotika und die Dopaminhypothese der Schizophrenie, das Modell des

thalamischen Filters, typische und atypische Antipsychotika, Nebenwirkungen und Wirklatenz der Antipsychotika

 Sonntag

 

 9.00-10.30

Antidepressiva und die Monoaminhypothese der Depression, weitere Medikamente mit Wirkung auf das serotoninerge System, Ecstacy & Co.

10.45-12.15

Anxiolytika und Hypnotika, gabaerge und serotoninerge Wirkmechanismen, die Physiologie des Schlafes und mögliche pharmakologische Angriffspunkte

13.15-14.45

Glutamat und seine therapeutische Gebiete: Antiepileptika, Anästhetika, Parkinsonmittel, Neuroprotektiva, neurobiologische Grundlagen von Lernen und Gedächtnis

15.00-16.30

Neuropeptide als Neuromodulatoren, Medikamente der Zukunft, Heroin und die zentralen Anästhetika, THC, die Methyl-Xanthine (Coffein, Cacao)