RWA

 

Rheinisch–Westfälische Akademie für Neuropsychologie und Psychotherapie

 

Postgraduierte Fort- und Weiterbildung in Klinischer Neuropsychologie und Psychotherapie

 

 

 

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Neuropsychologie bei Alkoholabhängigkeit

Dr. Armin Scheurich

Web Scheurich

Samstag 23.06.2012 von 10:00 Uhr bis 17:30 Uhr

Kursnummer S 15 - 2012

Anmeldung

160,00 € GNP-Preis und andere Berufsverbände

176,00 €

Getränke, Verpflegung

GNP-Akkreditierung: 6 Stunden Code Nr. 1528 - Punkt    2    im Curriculum 1994

GNP-Akkreditierung: 2 Stunden Code Nr. 1528 - Punkt    3    im Curriculum 1994

GNP-Akkreditierung: 8 Stunden Code Nr. 1528 - Punkt    9     im Curriculum 2007

Tagungsort:

GSI - Gustav-Stresemann-Institut e.V.

Langer Grabenweg 68, 53175 Bonn- Bad Godesberg

Telefon 0228-8107-0 - Fax 0228-8107-197

Anreise Kfz / DB / FLUG:

Siehe   www.gsi-bonn.de / Anfahrtsweg drucken

Übernachtungsmöglichkeiten:

Empfehlung: Buchen Sie im GSI  Hotels in der Nähe   Gesamte Hotelübersicht Bonn

Gastronomie/ Freizeit:

www.general-anzeiger-bonn.de

 

 

Inhalt Ausdruck

 

Neuropsychologie bei Alkholabhängigkeit

 

Dr. Armin Scheurich

 

Alkoholabhängigkeit ist mit 1,3 Mio. betroffenen Patienten die häufigste psychische Erkrankung bei Männern und eine der häufigsten bei Frauen.

In dem Seminar wird die Krankheit vorgestellt. Das diagnostische Procedere zur Feststellung riskanten Alkoholkonsums, von schädlichem Gebrauch und von Alkoholabhängigkeit wird übermittelt und bei Bedarf geübt. Die relevanten Folgeerkrankungen werden dargestellt: Entzugssyndrom, Entzugskrampfanfälle, Delirien, hepatische Enzephalopathie, Wernicke-Korsakow-Syndrom, Alkoholhalluzinose.

Das neuropsychologische Störungsprofil für den Zustand nach Entzugsbehandlung, in Kombination mit hepatischer Enzephalopathie und komorbiden anderen psychischen Erkrankungen wird dargestellt. Die neuropsychologischen Defizite bei persistierendem amnestischen Syndrom werden aufgezeigt. Die Wechselwirkungen der Abhängigkeitserkrankung mit Schädel-Hirn-Verletzungen werden erläutert (erhöhtes Risiko für Schädel-Hirn-Traumata, niedrigere Toleranz für Alkoholwirkungen bei Hirnschädigungen). Er werden geeignete Untersuchungsstrategien und Testverfahren vorgestellt und Beispielfälle werden diskutiert.

Schließlich werden neuropsychologische, therapeutische Interventionen für die Verbesserung der Erholung nach Entzugsbehandlung und kompensatorische Therapiestrategien für das persitierende amnestischen Syndrom übermittelt.